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Crowdlending – der Wachstum in der Schweiz und Europa

Klassische Finanzhäuser können von Zuwächsen wie Crowdlender diese zur Zeit erleben nur träumen. Kreditanbieter nehmen die Fintech-Konkurrenz aber gelassen und meinen, dass Crowdlending in der Schweiz in den kommenden Jahren keine grosse Sache sein wird.

 

Was ist Crowdlending?

Crowdlending (aus englisch crowd (Menge an Personen) und lending (Ausleihe bzw. Kreditgewährung)) bezeichnet über das Internet vermittelte Kredite, welche von mehreren Privatpersonen an andere Privatpersonen oder an Unternehmen gegeben werden. Dabei steuern die einzelnen Privatpersonen jeweils selbst gewählte Geldbeträge bei, die zu einem Kredit zusammengefasst werden, der an den von ihnen ausgewählten Kreditgeber herausgereicht wird. Als Mittler treten Online-Kreditmarktplätze auf, die für ihre Vermittlungstätigkeit eine Gebühr erhalten.

Das Crowdlending basiert primär auf dem Gedanken, Personen und Unternehmen die Aufnahme von Krediten zu ermöglichen, die keine oder nur geringe Chancen sehen, einen Bankkredit zu erhalten. Da die Bonität der Kreditnehmer beim Crowdlending oftmals geringer ist als bei denjenigen, die Bankkredite bekommen, erhält der Kreditgeber zumeist vergleichsweise hohen Zinsen.

Die weltweit erste Crowdlending-Plattform, Zopa aus Großbritannien, begann im Jahr 2005 damit, Peer-to-Peer-Kredite über das Internet zu vermitteln. Das Volumen der anhand eines Crowdlendings vermittelten Kredite belief sich in 2012 weltweit auf rd. 1,5 Mrd. Euro. Die mit Abstand größten Crowdlending-Marktplätz sind Lending Club und Prosper, beide stammen aus den USA. Als Social-Lending-Plattform hat Kiva die größte Bedeutung.

 

Die Zahlen in der Schweiz

In der Finanz- und Kreditindustrie sind zurzeit die Schlagworte Crowdfunding, Crowlending und Crowinvesting allgegenwärtig. Obwohl vorwiegend in England diesbezüglich enorme Wachstumszahlen verzeichnet werden, halten sich die Schweizer Anbieter „noch“ vornehmlich zurück.

Es gibt Schätzungen, dass Crowdlending 2016 ein Kreditvolumen von 35 Millionen Franken erreicht hat und dass 2017 die 100-Millionen-Marke überschritten wird. Noch ein Jahr zuvor, also 2015, lag das Volumen gemäss dem Crowdfunding Monitor von Swisscom und dem Institut für Finanzdienstleistungen in Zug bei rund 8 Millionen Franken. Somit ist die Branche 2016 um 337 Prozent gewachsen und für 2017 wird ein weiteres Wachstum von mehr als 186 Prozent erwartet. Angesichts dieser Zahlen ist es kein Wunder, dass auch klassische Finanzhäuser auf den Zug aufspringen möchten.

 

Eine gewagte Prognose des Wachstums in den nächsten Jahren

Im Vergleich zum Gesamtmarkt der Konsumkredite in der Schweiz ist das Crowdlending-Volumen noch sehr bescheiden. Konsumkredite erreichten gemäss den Zahlen der Zentralstelle für Kreditinformation 2016 ein Volumen von 7 Milliarden Franken.

Das Kräfteverhältnis wird sich mittelfristig zugunsten der digitalen Direktkreditvermittler verschieben. Falls die Crowdlender mit der gleichen Kraft wie im laufenden Jahr 2017 (plus 186 Prozent) weiter wachsen würden, so würden diese in fünf Jahren schon mehr als 2 Milliarden Franken vergeben.

FOXCREDIT trägt dem Trend bereits Rechnung ist seit März 2017 Partner von LEND in der Schweiz.

 

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